Lerneinheit 8.1 – Den Workspace für das Team gestalten
Lerneinheit 8.1 – Den Workspace für das Team gestalten
Was muss zentral, was kann individuell bleiben?
Was muss zentral, was kann individuell bleiben?
Dauer: ca. 12 Minuten
In Langdock gibt es eine wichtige Unterscheidung: Was gehört zum persönlichen Setup einer Person und was gehört in die gemeinsame Infrastruktur des Teams?
Diese Frage zu beantworten ist keine technische, sondern eine strategische Entscheidung. Und sie ist der Kern eines guten Workspace-Setups.
Die Infrastrukturebenen im Überblick:
Zentral – für alle:
| Element | Warum zentral? |
|---|---|
| Workspace Skills | Sorgen dafür, dass alle im Team dieselbe Qualitätsgrundlage nutzen – z. B. ein Ton-Skill, ein Briefing-Skill |
| Geteilte Agenten | Ein Tonalitäts-Checker, ein Briefing-Assistent – einmal gebaut, für alle verfügbar |
| Wissenssammlungen | Markenwissen, Personas, aktuelle Reports – einmal gepflegt, für alle abrufbar |
| Projekte | Gemeinsame Kampagnenprojekte mit geteilten Anweisungen und Dateien |
| Integrationen (Workspace-Ebene) | Der Admin steuert, welche Integrationen verfügbar sind. Eine Freigabe bedeutet nicht automatisch, dass alle verbunden sind: Je nach Setup braucht es eine persönliche Autorisierung oder eine bereitgestellte Team-Verbindung. |
Individuell – je nach Person:
| Element | Warum individuell? |
|---|---|
| Individuelle Anweisungen | Persönlicher Stil, Rolle, bevorzugte Arbeitsweise |
| Persönliche Skills | Eigene Prompts, Arbeitsweisen, die nicht für alle relevant sind |
| Chat-Verlauf | Jede Person hat ihre eigene Gesprächsgeschichte |
| Integrationsverbindungen | Persönliche Verbindungen werden häufig von Nutzer*innen autorisiert. Je nach Integration und Konfiguration kann auch eine vorausgewählte oder geteilte Team-Verbindung genutzt werden. |
Die drei Entscheidungen beim Workspace-Aufbau:
① Was gehört zentral?\
Alles, was die Frage beantwortet: „Wenn jede Person in unserem Team mit Langdock eine Marketing-Aufgabe erledigt, was sollen sie alle gemeinsam haben?" Das sind eure geteilten Agenten, eure Wissenssammlungen, eure Workspace-Skills.
② Was bleibt individuell? Alles, was mit persönlichem Arbeitsstil, Rolle oder Präferenzen zu tun hat. Individuelle Anweisungen, persönliche Prompt-Sammlungen, eigene Chat-Workflows.
③ Wer pflegt was? Jedes zentrale Element braucht eine Verantwortlichkeit. Ein geteilter Agent ohne Pflegeverantwortung veraltet still. Bestimme für jedes zentrale Element: wer aktualisiert es, wann, nach welchem Anlass.
Rollen im Workspace – kurz erklärt:
Langdock unterscheidet verschiedene Rollenebenen:
- Workspace-Admin: Steuert globale Einstellungen – etwa welche Integrationen verfügbar sind, welche Modelle genutzt werden dürfen und welche Zugriffs- oder Verbindungsoptionen im Workspace eingerichtet sind.
- Bearbeiter / Nutzer in Projekten, Agenten, Wissenssammlungen: Bestimmt, wer Inhalte nur nutzen und wer sie auch pflegen kann
- Workspace-weite Freigabe: Skills, Agenten und Wissenssammlungen können für den gesamten Workspace freigegeben werden – damit stehen sie allen zur Verfügung
Tipp: Halte die Anzahl der Admins bewusst klein. Und erkläre dem Team klar, was sie selbst konfigurieren können und was zentralisiert bleibt.
Drei Ebenen für ein stimmiges Workspace-Setup
Admin-Leitplanken, gemeinsame Team-Bausteine und persönliche Arbeitsweisen haben jeweils ihren Platz.
- Leitplanken für alle
Workspace-Admin-Einstellungen
Modelle, verfügbare Integrationen, Zugriffsoptionen und globale Regeln.
- Gemeinsam nutzen und pflegen
Geteilte Team-Infrastruktur
Agenten, Workspace Skills, Wissenssammlungen und Projekte.
- An den eigenen Stil anpassen
Persönliches Setup
Individuelle Anweisungen, persönliche Skills und Chat-Verlauf.
Faustregel: Was für alle gelten oder verfügbar sein soll, gehört in die gemeinsame Infrastruktur. Persönliche Vorlieben bleiben individuell.
Jetzt du
Aufgabe: Fülle diese Liste gedanklich (oder auf Papier):
„Wenn unser Team morgen mit Langdock startet, was sollte für alle sofort verfügbar sein?"
Mache drei Spalten: Agenten | Wissenssammlungen | Workspace-Skills.
Trag ein, was du schon hast und was noch fehlt. Diese Liste wird im Praxis-Szenario zum Team-Setup-Plan.