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Modul 6 · Systematisch arbeiten: Agenten konfigurieren

Führungs-Box

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④ FÜHRUNGS-BOX


Für Marketingleiter*innen: Agenten als Team-Infrastruktur – Qualität ohne Disziplinabhängigkeit

Ein Tonalitäts-Checker ist mehr als ein praktisches Tool. Er ist eine Entscheidung: Qualitätsstandards sollen nicht von der Sorgfalt einzelner Personen abhängen – sie sollen in der Infrastruktur verankert sein.

Drei Fragen für dich als Führungskraft:

1. Welche Qualitätsstandards haben wir und wo sind sie nur in Köpfen von Menschen?\

Tonalität, Briefing-Format, Freigabeprozess – was existiert als echtes Dokument, was nur als implizites Wissen? Implizites Wissen kann kein Agent nutzen. Explizites schon. Nutzt KI auch um implizites Wissen explizit zu machen. z. B. über einen Dialog mit der KI.

2. Welche Agenten würden eurem Team die meiste Reibung nehmen? Ein Tonalitäts-Checker ist ein Anfang. Aber es gibt auch: einen Briefing-Ersteller, einen Feedback-Formulierer, einen Zielgruppen-Checker. Welcher hätte den größten Hebel?

3. Wer pflegt die Agenten?\

Ein Agent ist so gut wie seine Wissensquelle. Wenn sich der Tone-of-Voice-Guide ändert, muss die Wissenssammlung aktualisiert werden. Kläre Verantwortlichkeit – sonst veraltet die beste Infrastruktur.

Empfehlung für den Start: Baue den Tonalitäts-Checker gemeinsam mit dem Team. Lass Teammitglieder selbst Texte einreichen und Ergebnisse diskutieren. So wird der Agent nicht als Kontrollinstrument wahrgenommen – sondern als gemeinsame Ressource.