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Modul 2 · Gespräche führen: Prompten mit System

Für Marketingleiter*innen: Die Prompt-Bibliothek als Team-Asset

Für Marketingleiter*innen: Die Prompt-Bibliothek als Team-Asset

④ FÜHRUNGS-BOX (ca. 3–5 Minuten)

Für Marketingleiter*innen: Die Prompt-Bibliothek als Team-Asset


Gute Prompts sind Erfahrung, die im Unternehmen bleibt wenn ihr sie speichert.

Was in den meisten Marketing-Teams passiert: Einzelne Mitarbeitende entwickeln über Wochen gute Prompts. Sie wissen, wie man einen Social-Media-Post für eure Zielgruppe formuliert, wie man die KI als Briefing-Partner nutzt, welcher Ton zu eurer Marke passt. Dieses Wissen lebt in alten Chat-Verläufen oder im Kopf der Person. Wenn sie im Urlaub ist oder das Team verlässt, ist es weg.

Die Prompt-Bibliothek ist die Antwort darauf.

Drei Handlungsimpulse für dich:

1. Entscheide jetzt: Wer darf Prompts im Workspace teilen? Soll jede*r im Team Prompts für alle freigeben können oder willst du das zentral steuern? Beide Ansätze funktionieren. Aber triff die Entscheidung bewusst, bevor drei verschiedene Versionen desselben Prompts im System landen.

2. Starte mit drei Kern-Prompts für dein Team. Nicht mit zwanzig. Identifiziere die drei wiederkehrenden Marketing-Aufgaben, die alle im Team regelmäßig machen und sorge dafür, dass dafür ein geteilter Prompt in der Bibliothek liegt. Das reicht für den Anfang und schafft ein erstes Erfolgserlebnis.

3. Verbinde Qualitätsstandard mit Prompt-Standard. Wenn du eine Tonalitätsvorgabe habt (was du hast, seit Modul 1), dann sollte sie in den relevanten Prompts stecken. Nicht als separates Dokument, das alle kennen sollten – sondern eingebaut in die Prompts, die das Team täglich nutzt.

Reflexionsfrage: Welche drei Marketing-Aufgaben in deinem Team werden am häufigsten mit KI erledigt? Für diese drei lohnen sich geteilte Prompts am meisten. Hast du sie schon?