④ FÜHRUNGS-BOX
④ FÜHRUNGS-BOX
Für Marketingleiter*innen: Integration heißt nicht „alles verbinden"
Jede neue Integration bedeutet eine Entscheidung: Welche Daten fließen wohin? Wer hat Zugriff? Wer ist verantwortlich?
Drei Fragen, die du klären solltest, bevor das Team Integrationen aktiviert:
1. Welche Integration löst einen echten Schmerzpunkt?\
Nicht: „Wäre cool zu haben." Sondern: „Welchen manuellen Schritt würde das täglich eliminieren?" Starte dort. Eine gut genutzte Integration schlägt fünf ungenutzte.
2. Was darf über die Integration fließen – und was nicht?\
Klär einmal mit IT oder Datenschutz, welche Daten über Integrationen laufen dürfen bzw, welche Integrationen ihr nutzen dürft. Personenbezogene Kundendaten, vertrauliche Strategiepapiere, laufende Verhandlungen – das sind in vielen Organisationen Sonderfälle. Halte das schriftlich fest, damit das Team klare Leitplanken hat.
3. Wer hält den Überblick?\
Integrationen können sich häufen. Besonders in wachsenden Teams. Lege einmal im Quartal fest: Welche Integrationen sind aktiv und werden sie genutzt? Eine ungenutzte Integration ist selten ein Problem. Aber sie sollte eine bewusste Entscheidung sein.
Empfehlung für den Start: Starte mit einer Integration, die alle im Team sofort nutzen können – das Outlook-Add-in oder die Google-Drive-Verbindung eignen sich besonders gut. Teile einen ersten dokumentierten Use Case mit dem Team. Das senkt die Hemmschwelle mehr als jede Schulung.